Seite 12

Bicksi Buch

An vielen Neuerungen oder Veränderungen waren die Mitarbeiter direkt oder indirekt beteiligt – auch an der Gründung der Pflegeschule, in der Ende 2010 das bisherige Fortbildungswesen aufgeht.

Schon in den Jahren vorher war Fortbildung wichtig – nur so lässt sich die Qualität halten und steigern. Nicht zuletzt auch auf der Suche nach einer neuen Aufgabe für sich selbst schlägt Marcus Brandt dann vor, dass das Pflegeteam Bennerscheidt die Fortbildungen selbst in die Hand nimmt. So soll unter anderem dafür gesorgt werden, dass es Schulungen und Seminare für den Bedarf des Unternehmens und in seinem Sinne gibt – immer nah an der Praxis und am Alltag.

Auch die Pflegeschule hat sich in den drei Jahren seit ihrer Gründung als Tochterunternehmen sehr stark entwickelt. So wurde auf Wunsch vieler Kursteilnehmer in dieser Zeit das Angebot für psycho-soziale Kurse stetig erweitert. Und längst bilden sich nicht mehr nur unsere eigenen Mitarbeiter in der Pflegeschule weiter: Neben externen Teilnehmern werden Inhouse-Seminare komplett gebucht. Wie sehr Mitarbeiter und Externe das Angebot schätzen, zeigt sich regelmäßig: bei Feedbackund Mitarbeiterbefragungen und direkt in den Äußerungen neuer Mitarbeiter. Der Trend zu mehr Professionalität und höherer Qualität geht damit auch in der Weiterbildung weiter.

Wohngemeinschaften

Die Wohngemeinschaften sind eine alternative Form der Intensiv-Versorgung. Sie sind ein liebevolles Zuhause ohne Heimcharakter für die Kunden, die nicht in ihrer gewohnten Umgebung versorgt werden können. Für das Unternehmen sind die Wohngemeinschaften wirtschaftlich ein neuer Bereich. Sie bieten außerdem neue Möglichkeiten für die Mitarbeiter, die gern im Team arbeiten.

Eigenanteil

Unsere Kunden zahlen einen Eigenanteil zu ihrer Pflege dazu. Das liegt darin begründet, dass wir einerseits mit unseren Kunden die für ihre Versorgung nötigen Leistungen der Grundpflege vereinbaren, die Pflegekassen aber nur die Kosten bis zur maximalen Höhe der Pflegesachleistung der jeweiligen Pflegestufe übernehmen. Aus der Differenz ergibt sich der Eigenanteil.

Bicksi Buch

80:20

80:20 bedeutet, dass 80 Prozent der Zeit bei einem Kunden von fest angestellten Mitarbeitern geleistet wird, und die restlichen 20 Prozent von Aushilfen. Mit diesem Verhältnis kalkulieren auch die Krankenkassen. Eine Verschiebung ist in beide Richtungen ungünstig: werden mehr fest Angestellte eingesetzt, wird die Versorgung unrentabler. Werden mehr Aushilfen beschäftigt, wird es für den Kunden zu unruhig.