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Bicksi Buch

Nicht nur im ersten Büro: Hier streicht der Chef selbst

Dann geht aber plötzlich doch alles ganz schnell. Der erste Kunde ist bekannt, er muss intensiv versorgt werden und will, dass Marc und Bicki das machen. Ambulante Intensivpflege haben die beiden bis dahin zwar nicht geplant, bringt aber Geld in die Kasse. Und einige Entscheidungen, die bis heute gelebt werden. Die Zwölf-Stunden-Schichten entstehen, weil die ersten Mitarbeiter Aushilfen sind und ihre Dienste so am besten mit ihrem Hauptjob koordinieren können.

Im Oktober mietet Marc das erste Büro in der Bobstraße in der Kölner Innenstadt. Schon hier übernimmt Marc selbst das Einrichten, Gestalten und Anstreichen. Die Farbrolle hat er seitdem nicht aus der Hand gelegt – auch in jedem weiteren Büro, jedem neuen Standort und allen Wohngemeinschaften ist er Innenarchitekt, Raumausstatter und Maler.

Das Büro in der Bobstraße ist in der ersten Zeit das zweite Zuhause von Marc und Sibylle. An ihnen hängt eine ganze Weile die komplette Büro-Arbeit: Dienstpläne schreiben, Abrechnungen machen, Rufbereitschaft, Werbung und was sonst noch anfällt.

Dienstkleidung

Die gibt es bei uns nicht. Weiße Kittel und ein einheitliches Erscheinungsbild gehören ins Krankenhaus. Und wir vermeiden für unsere Kunden alles, was daran erinnert oder den Eindruck erweckt, sie könnten „auf Station“ sein. In der ersten Zeit war es außerdem eine Erleichterung für die Unternehmens-Kasse, die Mitarbeiter nicht einkleiden zu müssen.