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Bicksi Buch

Noch schneller wird deutlich, dass der psycho-soziale Faktor vor allem bei denen, die in der Intensivpflege arbeiten, eine große Rolle spielt. Weil die Mitarbeiter zum Teil große Schwierigkeiten im Umgang mit den Kunden und ihren Angehörigen haben, gibt es viele Krisen und viele Gespräche. Im März 2005 fängt die erste Referentin für den Sozialen Dienst an – das Zwei-Säulen-Prinzip entsteht und wird mit Leben gefüllt. Aber neben Teamsitzungen und Krisengesprächen wird auch gefeiert. Sommerfest und Weihnachtsfeier gibt es praktisch von Anfang an. Außerdem gibt es ab dem ersten Jahr Supervision für die Leitungskräfte, wenig später für alle Pflegekräfte.

Der Laden läuft: Sechs Intensivpflege-Kunden hat das Pflegeteam nach einem Jahr und jede Mengen Anfragen für weitere. Außerdem gibt es 18 Kunden in der Altenund Krankenpflege. Zwei Fachbereichsleitungen kümmern sich um die Intensivpflege und eine um die Alten- und Krankenpflege. Eine kleine Erleichterung gibt es auch für Marc und Sibylle: Die Rufbereitschaft übernehmen nun die Teamleitungen. Die beiden sind aber immer noch abwechselnd im Hintergrund, falls jemand ausfällt.

Gleicher Lohn für Alten- und Krankenpfleger

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – das ist die Grundlage für diese Entscheidung. Sie macht schon früh deutlich, dass psycho-soziale Qualifikationen in der außerklinischen Intensivpflege ebenso wichtig sind wie medizinisch-pflegerisches Können. Außerdem schafft sie Gerechtigkeit und Transparenz in der Gehaltsfrage.

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Erste Klausurtagung

Die erste Klausurtagung sollte das Wir-Gefühl stärken. Die Leitungsmitarbeiter sollten gemeinsame Ziele und Perspektiven für die Zukunft entwickeln. Schon bei der ersten Klausurtagung wurden die Werte des Unternehmens diskutiert – bis heute ein zentrales Thema bei jedem Austausch.