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Bicksi Buch

Gold und Türkis: Schwester Hilde soll Leben retten

Die Intensivpflege, ursprünglich nur dazu gedacht, Geld in die Kasse des Unternehmens zu bringen, nimmt einen immer größeren Raum ein. Die Idee vom kleinen, feinen Alten- und Krankenpflegedienst im „Veedel“ wird daneben immer kleiner. Schwester Hilde soll die Grundidee am Leben erhalten. Wie so vieles im Pflegeteam, ist auch die Geburt dieser Figur von spontanen Ideen und dem Spaß an der Gestaltung begleitet. Marc und Sibylle entwickeln die 50er-Jahre-Krankenschwester in Gesprächen auf einer Dienstreise. Die Farben, die Schwester Hilde anstelle des etablierten Bennerscheidt-Rot neben ihrer weißen traditionellen Tracht mit der klassischen Schwesternhaube mitbringen soll, suchen sie in einem Schreibwarengeschäft aus. Gold und Türkis sind Schwester Hildes Farben für die nächsten Jahre.

Das Gehalt ist bereits zu dieser Zeit ein Thema, das häufig diskutiert wird. Ein Bonussystem, zusammengesetzt aus Gutscheinen und Geld, soll dafür sorgen, dass die Mitarbeiter am Ende des Monats mehr Geld im Portemonnaie haben. Daneben investiert Marc von Anfang an in eine gesunde Infrastruktur für seine Mitarbeiter.

Supervision

Zuerst gab es sie für die Leitungskräfte, als Möglichkeit, das Handeln zu reflektieren, einen anderen Blickwinkel auf die eigene Arbeit zu bekommen und um in einem geschützten Raum über die Konflikte zu sprechen, die aufgetaucht waren. Die logische Konsequenz war die Ausdehnung der Supervision auf alle Pflegekräfte. Sie stärkt die Verbundenheit im Team und fördert eine bessere Zusammenarbeit.